Aktuelle Rufnummern für dem Raum Leipzig:

https://www.leipzig.de/jugend-familie-und-soziales/gesundheit/psychiatrische-und-psychosoziale-hilfe/#c26703

Notdienste, Krisentelefone und wichtige Telefonnummern

Kontakt Telefonnummer
Telefon des Vertrauens besetzt Montag bis Freitag 19:00-07:00 Uhr sowie Samstag/ Sonntag und feiertags 0341 99990000
Sozialpsychiatrischer Dienst besetzt Montag bis Freitag 07:00-16:00 Uhr, ein Standort ist immer von 16:00 bis 19:00 Uhr besetzt 0341 35534400 (Standort Nordwest, Nord, Mitte) 0341 2318930 ( Standort Nordost)<br />0341 8692060 (Standort Ost, Südost, Süd) 0341 4442220 (Standort Südwest, Altwest) 0341 4153890 (Standort Grünau) oder Zentrale Tefefonnummer: 0341 9999 0001
Telefonseelsorge 0800 1110111 oder 0800 1110222
Vertragsärztlicher Notdienst, Vermittlung dringender ärztlicher Hausbesuche, Montag bis Freitag 19:00-07:00 Uhr, Mittwoch und Freitag ab 14:00 Uhr, Samstag/ Sonntag und feiertags rund um die Uhr 0341 19292
Information zu diensthabenden Praxen, Samstag/Sonntag und feiertags 09:00-12:00 Uhr und 15:00-17:00 Uhr 0341 19292
Service-Telefon KVS (Kassenärztliche Vereinigung Sachsen), Informationen zu niedergelassenen Nervenärzten und Psychotherapeuten 0341 23493711
Jugendnotdienst 0341 4112130
Kindernotdienst 0341 4120920
Tierschutz 0341 2675620
Polizei 110
Feuerwehr/Rettungsdienst 112

Psychiatriekoordination

Die gesetzliche Grundlage der Funktion des Psychiatriekoordinators findet sich im § 7 SächsPsychKG (Sächsisches Gesetz über die Hilfen und die Unterbringung bei psychischen Krankheiten).

Ziel der Psychiatrie-Koordination ist es dafür zu sorgen, dass jedem, der Hilfe benötigt, eine individuell ausgerichtete, abgestimmte und angemessene Hilfe zukommt. Diese Hilfsangebote erstrecken sich auf folgende Bereiche:

  • Betreuung und Behandlung
  • Wohn- und Lebensmöglichkeiten
  • Arbeit und berufliche Bildung
  • Soziales Leben/ Freizeit/ Kontaktmöglichkeiten etc.

Im Mittelpunkt dieser Bemühungen stehen die psychisch Kranken, deren Lebensalltag noch verbessert werden muss.

Darüber hinaus ist es Aufgabe der Psychiatrie-Koordination

  • die Integration aller psychisch Kranken in der Gemeinschaft der Bürgerinnen und Bürger zu fördern,
  • das Verständnis für psychische Erkrankungen in der Bürgerschaft zu erhöhen,
  • auf den Abbau von Vorurteilen und Berührungsängsten hinzuarbeiten,
  • psychisch Kranken ein möglichst selbständiges und selbstverantwortetes Leben in der Stadt zu ermöglichen,
  • medizinische, soziale, kulturelle, sportliche etc. ausgerichtete Institutionen für die Belange der psychisch Kranken zu sensibilisieren und sich dafür zu öffnen.

Dies wird durch folgende spezielle Aufgabengebiete umgesetzt:

  • Planung/ Förderung der Koordination der Versorgungsstruktur für psychisch kranke Menschen,
  • Dokumentation des Ist-Zustandes der psychiatrischen Versorgung,
  • fachliche Beratung und Information von Versorgungsträgern, fachlich-inhaltliche Verantwortung für die finanzielle Förderung ausgewählter psychosozialer Bereiche (AG-Psychiatriebudget),
  • Bedarfsermittlung und Bedarfsprüfung,
  • Qualitätssicherung und Qualitätskontrolle bei ausgewählten Angeboten der psychiatrischen Versorgung,
  • Geschäftsführung des Psychiatriebeirates
  • Leitung der psychosozialen Arbeitsgemeinschaften (PSAG) Gerontopsychiatrie, (PSAG) Kinder- und Jugendpsychiatrie, Runder Tisch “Arbeit für psychisch kranke Menschen”
  • Organisation und Leitung des Psychoseseminars
  • Organisation und Anleitung des Patientenfürsprechers nach PsychKG
  • Einberufung und Anregung von Fallkonferenzen bei Versorgungsproblemen einzelner Bürger
  • Öffentlichkeitsarbeit/ Berichtswesen (Sachbericht, Psychiatriebericht),
  • Pressearbeit,
  • Veranstaltungen, Vorträge, Diskussionen, Ausstellungen und Lesungen,
  • Internetauftritt.

Außerdem ist die Koordinationsstelle Ansprechpartner für alle Einrichtungen, Dienste, Mitarbeiter und interessierte Bürgerinnen und Bürger in Angelegenheiten der psychiatrischen Versorgung.

Selbstverständlich nimmt der Psychiatriekoordinator auch Beschwerden, Kritik und Hinweise anderer Art an der gemeindepsychiatrischen Versorgung entgegen.