Ausnahmesweise mal ein Link zu einer Webseite, Thema: EHEC-Hysterie. Lesenswert.

Am 03. Mai 2011 wurde der Betrieb der Experten-Telefon-Website "Couchtalk" eingestellt. Schade! Hier habe ich telefonische Beratung leisten können.
Da dieser Dienst, telefonisch erste Hilfe bei seelischen Problemen zu bieten, aus meiner Sicht einen erfolgreichen Ansatz verfolgte, werde ich demnächst unter einer eigenen Telefonnummer für solche Beratungsgespräche erreichbar sein.
Und das beste ist: Es wird günstiger für den Anrufer! Statt wie bisher 1,49 € pro Minute sind dann nur noch 1,00 € pro Minute zu bezahlen. Der Betrag wird mit der Telefonrechnung abgerechnet.

09.01.2011 - Thorwald Dethlefsen ist verstorben...
Im Dezember 2010 verstarb nach zwei Schlaganfällen Thorwald Dethlefsen. Wie kaum ein zweiter prägte er mit seinen Büchern und Vorträgen meine weltanschauliche Entwicklung. Ein großartiger Redner und brillianter Denker ist nun nicht mehr da...

21.08.2010 - Zum Tod von Christoph Schlingensief:
Meine Assoziationen zu seinem Krebsleiden und nun Tod beziehen sich auf seine Biographie und den Zusammenhang zu seinem Krebsleiden.
Christoph Schlingensiefs künstlerische Arbeit und sein Engagement sind unstrittig, wenn auch kontrovers diskutiert. Nach dem Gesetz der Polarität muß aber jemand, der seit seiner Jugend provokant gegen etablierte Konventionen "anrennt", seinen Schatten im Bereich der Konformität und der freiwilligen Anpassung und Unterordnung haben. Das Thema Krebs hat immer mit Liebe zu tun, ganz vereinfacht gesagt: mit fehlgeleiteter Liebe. Wer sich und seine Stellung im gegebenen System/Rahmen/sozialen Verbund oder wie auch immer, nicht findet und stets das Gefühl hat, ausbrechen und agitieren zu müssen, verpasst evtl. die Gelegenheiten, sich einzuordnen und freiwillig einen Platz im System zu finden, der der Erhaltung des Systems und nicht der Abspaltung und Zersplitterung dient. Insofern wäre es in der Lebensmitte eines Menschen an der Zeit, über seine erreichten Positionen und seine inzwischen aufgebauten Identifikationen zu reflektieren, um sich evtl. neu zu orientieren und andere Mittel und Themen als die der Provokation und Konfrontation zu wagen (Stichwort "Wechseljahre"). Wer das nicht tut, sondern weiter wie bisher versucht, immer mehr vom selben zu leben, also immer einseitiger und isolierter zu sein, der lebt in der Potenz des Auftretens einer Krebserkrankung.

Nun will ich damit nicht sagen, daß Herr Schlingensief "Schuld" an seiner Erkrankung und an seinem Tod wäre. Ich kenne ihn so gut wie gar nicht, nahm in nur über die Medien und seine künstlerischen Projekte wahr. Möglicherweise war er sich oben genannter Themenkreise auch überaus bewußt und und ist/war somit im Einklang mit sich und seiner Entwicklung. Niemand kann sagen, was "richtig" oder "falsch" für jemanden ist. Wichtig in meinen Augen ist in jedem Falle der möglichst bewusste Umgang mit sich und seinem Leben. Inwieweit dies bei Christoph Schlingensief der Fall war, kann ich nicht sagen.

Ich wünsche der Seele, die in den letzten 50 Jahren als Christoph Schlingensief in die Welt trat, alles Gute und den Angehörigen und Freunden viel Kraft in dieser schweren Zeit des Abschiednehmens. Ich bedauere (aus rein egoistischen Gründen) seinen Tod, hätte ich mir doch noch mehr Produkte seiner Schaffenskraft gewünscht.
Möge er in Frieden seinen Weg gehen.